Hundehusten: Was tun? Natürliche Hustenmittel & Hustensaft für Hunde

Was sind natürliche Hustenmittel?

Gelegentlicher, unregelmäßiger Husten ist bei einem Hund normal. Wenn dein Hund jedoch viel hustet, einen anhaltenden Husten hat oder sich anderweitig unwohl fühlt, kann es sich um etwas Ernsteres handeln.

Die infektiöse Tracheobronchitis, auch bekannt als Zwingerhusten, ist eine Viruserkrankung, die Hunde betreffen kann. Es handelt sich um einen trockenen, fast hackenden Husten, der Ihren Hund etwa eine Woche lang beeinträchtigen kann.

Natürliche Hustenmittel haben sich als wirksam erwiesen, und du kannst sie bequem von zu Hause aus anwenden.

Ein Fall von Zwingerhusten gilt nicht als lebensbedrohlich, aber wenn die Symptome anhalten oder sich verschlimmern, solltest du einen Tierarzt aufsuchen.

Natürliche Hustenmittel für Hunden

Honig und Kokosnussöl 🍯

Das häufigste natürliche Heilmittel für Hunde mit Zwingerhusten oder Tracheobronchitis ist Honig.

Manuka-Honig, der in der Regel aus Neuseeland importiert wird, ist hier die bevorzugte Honigsorte. In den letzten Jahren hat es sich durchgesetzt, den Honig mit Kokosnussöl zu ergänzen, da es Fettsäuren enthält, die die Genesung deiner Fellnase beschleunigen kann.

Wenn dein Hund relativ klein oder circa mittelgroß ist, verabreiche in etwa einen halben Teelöffel Honig. Bei großen Hunden kannst du auch einen ganzen Teelöffel Honig verfüttern. Das ganze darf bis zu 4x täglich wiederholt werden. 🥄

Bei der Verwendung von Kokosnussöl beträgt die empfohlene Dosis einen Teelöffel pro 10 Pfund Körpergewicht - diese Menge sollte aber über den Tag verteilt werden! Wenn dein Hund beispielsweise 30 Pfund wiegt, kannst du ihm einen Teelöffel morgens, einen mittags und einen abends verabreichen. Der Stuhl deiner Fellnase kann auf Grund dessen etwas locker oder fettig werden. In diesem Fall solltest du die Menge des Öls reduzieren.

Wenn dein Hund generell Magen-Darm-Probleme hat oder schon einmal an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung gelitten hat, empfiehlt sich das Öl komplett weg zu lassen ❗️

Wildkirsch-Rindensirup 🍒

Der in vielen Naturkostläden erhältliche Sirup aus Wildkirschenrinde enthält rohen Honig, Apfelessig, Wildkirschenrinde, Propolis, Alantwurzel, Hagebutten, Süßholzwurzel, Ulmenrinde, Pfefferminzöl, Eukalyptusöl, Zitronenöl und Ingwerwurzel.

Du kannst den Sirup ganz einfach mit Honig mischen. Bei kleinen Hunden empfehlen wir dreimal täglich einen halben Teelöffel und bei großen Fellnasen dreimal täglich einen vollen Teelöffel. 🥄

Tossa K 🦠

Tossa K ist auf die Bekämpfung von Infektionen ausgerichtet und enthält Senfkörner, Schwarzkümmel, Olivenblätter und Pau d'Arco. Es kann die Anzeichen von Infektionen der oberen Atemwege lindern, wenn es viermal täglich in einer Dosis von jeweils einem halben Teelöffel verabreicht wird. Es wird behauptet, dass es das Immunsystem stärkt und bei der Bekämpfung von Infektionen hilft.

Wirksamkeit von natürlichen Hustenmitteln bei Hunden 🐶

Aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften ist Honig äußerst wirksam bei der Linderung der unangenehmen Symptome von Zwingerhusten. Man muss jedoch bedenken, dass der Zwingerhusten seinen Lauf nehmen muss. Natürliche Behandlungen konzentrieren sich daher auf die Linderung der Symptome und die Verbesserung der Immunreaktion, nicht auf die Beseitigung des Problems. Honig und andere Mittel können den Husten lediglich weniger heiser machen und den Rachen deiner Fellnase mit einem Belag versehen, der das Husten etwas weniger unangenehm macht.

Natürliche Hustenmittel - Genesungszeit ⏰

Die Genesungszeit bei Zwingerhusten kann je nach Schweregrad variieren. Ein Hund kann innerhalb von fünf bis zehn Tagen nach dem Kontakt mit anderen betroffenen Hunden erste Symptome zeigen. Ab dem Tag, an dem die ersten Symptome auftreten, sind die Fellnasen in etwa zwei Wochen wieder gesund.

Wenn die Symptome länger als zehn Tage andauern oder keine Besserung eintritt, solltest du auf jede Fall einen Tierarzt aufsuchen. Selbstverständlich solltest du auch schon früher in die Tierklinik, wenn der Husten stetig mehr wird und/oder zu Atembeschwerden oder Keuchen führt.


Wir hoffen die drei Tipps haben dir gefallen und wir konnten dir und deiner Fellnase etwas weiterhelfen.